Solaranlagen

1. Plug & Play

2. Netzeinspeisung

3. Hybrid Solaranlage

4. Insel Solaranlage


1. Plug & Play

Mit einer Plug & Play Solaranlage werden die aktuellen Verbraucher Ihres Haushalts mit Solarstrom versorgt. Reicht der eigene Solarstrom zur Deckung des Verbrauchs nicht aus, wird die fehlende Menge aus dem öffentlichen Netz bezogen. Plug & Play Solaranlagen eignen sich hier besonders gut für diejenigen, die Ihren Grundbedarf an Strom unkompliziert selbst erzeugen möchten. Diese Systeme sind sehr einfach im Aufbau und können mit wenigen Handgriffen in Betrieb genommen werden. Eine feste Elektroinstallation ist hier nicht nötig. Es besteht die Möglichkeit, diese Solaranlage mit Hilfe eines Schuko-Steckers direkt über eine gewöhnliche Steckdose oder mit einem Wieland-Stecker über eine Einspeisesteckdose mit Ihrem Hausnetz zu verbinden.

Eine Plug & Play Solaranlage besteht aus einem oder mehreren Solarmodulen, die mit Hilfe eines Wechselrichters mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden werden. Die Solaranlage liefert eine Gleichspannung, die der Wechselrichter in das Format wandelt, das man für ein funktionierendes Stromnetz benötigt (230 V).

Überschüssiger Solarstrom wird ins öffentliche Netz gespeist und kann vom Netzbetreiber nach Anmeldung vergütet werden. Sie erhalten einen Zweirichtungszähler mit Vertrag. Ein Verwaltungsaufwand, auf den viele gerne verzichten und daher einen Zähler mit Rücklaufsperre ohne Anmeldung der Einspeisevergütung bevorzugen.

Für Solaranlagen der Lieckipedia GmbH liegen Konformitätsnachweise und Zulassungen vor. Die mögliche Einspeisung kann nach Netzbetreibervorgabe reduziert werden.

2. Netzeinspeisung

Die Leistung für die Einspeisung in die Steckdose ist bei 16 A auf ca. 3,6 kW begrenzt. Deshalb können Sie mit den größeren Photovoltaikanlagen zur Netzeinspeisung mittels Festanschluss in das öffentliche Netz einspeisen. Sie können den Strom selber verbrauchen, verkaufen oder beides kombinieren.

Je nach Komponenten Ihrer Solaranlage ist es möglich diese Anlage einphasig oder dreiphasig zu betreiben. Jedoch benötigen Sie hier einen Zweirichtungszähler sowie die Genehmigung von Ihrem Netzbetreiber.

3. Hybrid Solaranlage

Diese Photovoltaikanlage kann ohne Anmeldung beim Netzbetreiber oder Energieversorger betrieben werden, da der produzierte Strom nicht in das öffentliche Netz eingespeist wird. Die Hybrid Solaranlage ist netzunabhängig. Sie kann Ihren Haushalt mit Strom aus verschiedenen Quellen (beispielsweise der Solaranlage, einer Windanlage, Generatoren, Stromspeichern oder dem öffentlichen Netz) versorgen.

Bei unzureichender Stromversorgung aus den Solarmodulen ergänzt die Solaranlage den fehlenden Leistungsbedarf selbsttätig mit Hilfe von Stromspeichern. Nachts oder bei unzureichender Solarleistung der Photovoltaikmodule und leeren Batterien schaltet die Anlage automatisch auf die AC-Stromquelle (Energieversorger oder Generator) um.

Je nach Komponenten Ihrer Solaranlage ist es möglich, diese Anlage einphasig oder dreiphasig zu betreiben.

4. Insel Solaranlage

Diese Anlage ist ideal zur Versorgung für Gärten, Zeltplätze, Camping, Wochenendhäuser, Booten oder auch Ihr Zuhause. Die Solaranlage ermöglicht Ihnen z.B. das Wiederaufladen sowie das am Leben halten Ihrer Batterien, während des Urlaubes.

Insel Solaranlagen können dort verwendet werden, wo es keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz gibt. Diese Anlage setzt sich im Basis-Set aus Solarmodul/-en und dem Laderegler zusammen. Um die Anlage betreiben zu können benötigen Sie einen Stromspeicher und um den erzeugten Strom nutzen zu können einen Spannungswandler. Je nach Komponenten kann diese Anlage im 12, 24 oder auch 48 V Betrieb genutzt werden.