Solarmodule

1. Polykristalline Solarmodule

2. Monokristalline Solarmodule

3. Halbzellen Solarmodule

4. Flexible Solarmodule


1. Polykristalline Solarmodule

Die polykristallinen (auch multikristallin genannt) Solarmodule sind am weitesten verbreitet, da sie meist einen geringeren Leistungsverlust über die Zeit aufweisen und kostengünstiger sind als monokristalline Solarmodule.

Polykristalline Photovoltaikmodule eignen sich zudem hervorragend, wenn keine optimale Südausrichtung vorliegt, da bei diesen Modulen weniger Leistung verloren geht. Bei idealer, direkter Sonneneinstrahlung erwärmen sich die polykristallinen Zellen jedoch stärker als es bei monokristallinen Solarflächen der Fall ist, was einen minimalen Leistungsverlust mit sich bringt.

Zur Herstellung von polykristallinen Solarzellen wird Silizium (Siliziumkristalle) erhitzt und in Form gegossen, woher die Bezeichnung „polykristallin“ stammt. Es wird somit weniger Silizium zur Produktion bei den Zellen verwendet als bei monokristallinen Modulen.

2. Monokristalline Solarmodule

Monokristalline Solarmodule weisen bei direkter Sonneneinstrahlung einen hohen Wirkungsgrad auf. Jedoch benötigen Sie für den idealen Ertrag dieser Solarmodule auch eine ideale Ausrichtung, da der Leistungsverlust hier größer ist als bei polykristallinen Solarpaneelen.

Eine monokristalline Solarzelle besteht aus einem einzigen Siliziumkristall, daher „monokristallin“. Für die Herstellung werden die Kristalle künstlich gezüchtet und anschließend in Form der Zellen (dem so genannten Wafer) gesägt. Hierbei entstehen Solarzellen mit einem hohen Wirkungsgrad, aber auch mehr Kosten in der Produktion.

3. Halbzellen Solarmodule

Halbzellen Solarmodule erzeugen mehr Leistung als Module mit „ganzen“ Zellen und das unter den verschiedensten Bedingungen. Bei direkter Sonneneinstrahlung erwärmen sich die Solarflächen weniger, was für geringeren Leistungsverlust sorgt. Bei einer partiellen Verschattung des Moduls kommt es durch den Aufbau zudem zu geringeren Verlusten als bei herkömmlichen Photovoltaikmodulen.

Halbzellen sind Solarzellen, die nach der Fertigung wieder in zwei Hälften geschnitten werden. Die Teilung der Zellen in "Halbzellen" ist ein neuer Weg in der Produktion von Solarpanels. Es ist das gleiche Eingangsmaterial (monokristallin oder polykristallin), aber durch die Teilung der Zellen werden Verluste erheblich reduziert und dadurch der Wirkungsgrad erhöht. Durch die Zellzerteilung erhöht sich die Gesamtfläche der Zellzwischenräume auf der Modulfläche.

Dies bewirkt einen geringen Reflektionsgewinn über die Rückseitenfolie. Einen größeren Einfluss hat aber die Reduzierung der elektrischen Verluste im Zellverbinder und Querverbinder. Bei Halbzellenmodulen ist die Anzahl der Zellverbinder gegenüber Vollzellenmodulen verdoppelt. Dadurch reduziert sich der elektrische Widerstand der Verbindung und so kann mit der gleichen Eingangszelle ein Modul mit 2 - 3 % höherer Leistung hergestellt werden.

4. Flexible Solarmodule

Flexible oder auch semi-flexible Solarmodule sind ideal für den mobilen Einsatz geeignet. Diese Module sind flexibel und damit individuell einsetzbar - beispielsweise auf Ihrem Boot, Auto oder anderen gewölbten Flächen. Sie lassen sich meist für idealen Halt vollflächig verkleben oder auch über Ringösen befestigen und sind damit auch zum Wandern und für das Camping geeignet. Solarmodul Caravaning ist heute schon Realität!